Vom Störenfried zum Magneten

Ich komme aus der Welt der Störenfriede, der Welt der unangekündigten Anrufe, der kalten Termine, der Kaltakquise…
Begonnen habe ich nach dem Studium als Projekt Manager für eine kleine, international tätige Kommunikationsberatung. Es folgte ein Jahr Selbständigkeit und über die Empfehlung eines damaligen Geschäftspartners bin ich als Vertriebsleiter und Prokurist für den Aufbau eines Start Ups in die Medizintechnik gerutscht. Nachdem dieses Start Up verkauft wurde, habe ich noch ca. 1,5 Jahre den internationalen Vertrieb für die Hauptfirma des damaligen Investors geleitet und bin im Anschluss wieder in die Selbständigkeit gegangen.
Es folgen Projekte in den Bereichen Luxury Food, ich arbeitet mit deutschen Drei-Sterne-Köchen, baute Vertriebs- und Marketingabteilungen und -projekte im Finanz-, Food- und Lifestyle-Bereich mit auf und startete eine eigene Handelsagentur für Lifestyle-Produkte als B2B-Consultant.
Es erblicken täglich Produkte, Marken und Unternehmen das Licht der Welt, das macht den Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen nicht einfachen. Nicht umsonst sprießen momentan sogenannte „Coaches“ für alle möglichen Bereichen aus jeder Ecke.
Nur, machen sich die wenigsten Unternehmen Gedanken über das Zusammenspiel von Branding und Verkauf, Branding und Vertrieb.
Der Vertrieb, auch Cold Calls im B2B, sind eine effektive Vorgehensweise und führen zum Erfolg. Wenn die Vorarbeit stimmt.

  1. Der Kunde sollte das Unternehmen, die Marke und die Produkte kennen, wegen denen er angerufen wird
  2. Der Vertriebsmitarbeiter muss auf die Marke geschult sein und er muss sich in einem gewissen Mindestmaß damit identifizieren

Dafür muss eine Marke, eine Spezialisierung, ein Branding existieren. Es geht um das Zusammenspiel von Marke und Vertrieb.
Wie soll der Vertrieb etwas verkaufen, was er nicht versteht? Wenn der Anrufer nicht weiß, worin sein Produkt besser ist als das der Konkurrenz? Wenn er sich nicht damit online und in den sozialen Median auseinandersetzen und identifizieren kann.
Es gibt einfach zu viele Möglichkeiten heutzutage! Egal ob sich ein Bewerber für oder gegen ein Unternehmen oder auch für oder gegen ein Produkt entscheiden soll.
Die Verschmelzung von Branding und Verkauf ist weiter als es sich die meisten Unternehmer und Unternehmerinnen eingestehen möchten.

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